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Tierwohl

Tierwohl

Unsere Kühe – unsere Hauptdarsteller.

Das Wohl unserer Milchkühe steht für uns im Mittelpunkt. Unsere Landwirte arbeiten nach hohen Tierwohlstandards, die weit über gesetzliche Anforderungen hinausgehen und jeden Tag aktiv gelebt werden.

Durch regelmäßige Schulungen, kontinuierliche Kontrollen und die enge Zusammenarbeit innerhalb unserer Genossenschaft stellen wir sicher, dass die Tierwohlstandards stetig weiterentwickelt und nachhaltig umgesetzt werden.

Kuh Portrait unter blauem Himmel im herzförmigen Bilderrahmen, daneben das Logo der Milchwerke Schwaben
Joghurtbecher mit Tierwohlsiegeln QMilch++ und Haltungsform 3

Haltungsform 3 & QMilch++

Wir bieten mehr – und setzen noch eins drauf!

Bei den Milchwerken Schwaben setzen wir bei unseren Joghurt-Produkten auf Haltungsform 3 und bei Bio auf Haltungsform 5, um das Tierwohl in der Nutztierhaltung zu verbessern und ein deutliches Plus gegenüber den Haltungsstufen 1 und 2 herauszustellen. Die Kühe leben in einem Frischluftstall oder haben mindestens 120 Tage im Jahr Weidegang, keine Anbindehaltung und mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben.

Seit 2022 bietet das Zusatzmodul QM++ Milchviehbetrieben die Möglichkeit, sich über dem etablierten QM-Standard hinaus zertifizieren zu lassen. Das Modul entspricht der Haltungsform 3 und stellt sicher, dass die Milchkühe unter Außenklima- Bedingungen gehalten werden. Wir als Milchwerke Schwaben sind bestrebt, all unsere Landwirte auf QM++ zertifizieren zu lassen. Die Zertifizierung zeigt unser Engagement für artgerechte Versorgung, gesunde Ernährung und die umfassende Pflege unserer Kühe.

Die Tiere erhalten intensivierte tierärztliche Betreuung und ausreichend Platz sowie Kontakt mit Frischluft. Beschäftigungsmaterial wie Scheuer- und Kratzbürsten steht jedem Tier zur Verfügung. Das bedeutet für Sie: hochwertige Milchprodukte von glücklichen und gesunden Kühen.

Unter anderem in diesen Produkten:

Bio

Qualität die überzeugt – von der Weide bis zum Joghurt.

Unsere Bio-Milch stammt von unseren regionalen, Bioland zertifizierten Landwirten. Wie auch unsere konventionellen Landwirte, sind die Bio-Landwirte gleichzeitig Miteigentümer unserer Molkerei. Sie leiten ihre Höfe nach den aktuell geltenden Bioland-Richtlinien. Im Fokus steht das Wohl der Tiere, eine nachhaltige Bewirtschaftung, eine Fütterung komplett ohne Gentechnik und keine Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln.

Unter anderem in diesen Produkten:

Eine Mutter, die mit einem Kind aus dem Joghurtbecher isst, daneben das Logo der Milchwerke Schwaben Bio

Ohne Gentechnik

EU-Bio zertifiziert DE-ÖKO-006

Bioland* zertifiziert

Ohne künstliche Aromen

Ohne Geschmacks­verstärker

* "Bioland" und das Bioland-Logo sind eingetragene Marken des Bioland e. V., Mainz

Deutschlandkarte mit Lupe über der Grenzregion zwischen Bayern und Baden-Württemberg – hier liegen die Höfe unserer Weidemilch-Erzeuger:innen.

Weidemilch

Unsere Weidemilch – natürlich, lecker, regional.

Die gesamte Weidemilch stammt von regionalen Bauernhöfen unserer Genossenschaft. Die Höfe befinden sich im Kreis Biberach sowie dem Alb-Donau-Kreis und Neu-Ulm. Zwischen Donau, Iller und der Alb grasen unsere Kühe auf den Weiden. Durch die landwirtschaftliche Vielfalt in diesem Gebiet, erhalten unsere Kühe eine abwechslungsreiche Futtergrundlage, was die Basis für eine nährstoffreiche Weidemilch darstellt.

Die Milch wird von einem Sammelwagen direkt am Hof abgeholt und in separaten Tanks gesammelt.

Für unsere 1 Liter Vollmilch wird die eingesammelte Weidemilch aktuell zu einer befreundeten Molkerei gefahren, die uns bei der Abfüllung unterstützt. So können wir dem Wunsch unserer Kunden nachkommen und frische Weidemilch in einer praktischen wiederverschließbaren Packung anbieten.

Unter anderem in diesen Produkten:

Unsere Weidemilch-Landwirte verwenden nur Futter ohne Gentechnik.

Unsere Weidemilch-Kühe grasen mind. 120 Tage im Jahr auf der Weide.

Unsere Tiere sind während der Weidesaison bei geeignetem Wetter von Frühjahr bis Ende Oktober mind. 6 Stunden pro Tag auf der Weide.

Den Kühen werden großzügige Weideflächen von mind. 1.000 m² pro Kuh zur Verfügung gestellt.

Ohne Gentechnik

Die besten Gene liefert die Natur.

Daher setzen wir in ausgewählten Produktlinien auf 100 % gentechnikfreie Milch. Unsere Landwirt:innen verzichten hier bewusst auf gentechnisch veränderte Futtermittel und arbeiten nach strengen, natürlichen Richtlinien. Denn wir sind überzeugt: Echte Qualität entsteht im Einklang mit der Natur. Durch kontrollierte Fütterung, artgerechte Haltung und die Kraft unserer Region garantieren wir Milchprodukte, die nicht nur lecker, sondern auch rein und transparent sind. Entdecke unsere gentechnik-freien Produkte – für alle, die Wert auf natürlichen Genuss legen.

Unter anderem in diesen Produkten:

Mädchen isst Joghurt, daneben das Logo "ohne Gentechnik"

Häufig gestellte Fragen

Haltungsform 1 – Stall

  1. Platz: Die Kühe werden in einem Laufstall mit Liegeboxen gehalten (Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1).
  2. Haltung: Stallhaltung; vorzugsweise Laufstallhaltung oder Kombinationshaltung.

Haltungsform 2 – Stall + Platz

  1. Platz: Die Tiere werden in einem Laufstall mit Liegeboxen gehalten (Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1) oder in einem Laufstall ohne Liegeboxen, wobei eine Mindestfläche pro Tier gewährleistet sein muss.
  2. Haltung: Laufstallhaltung oder Kombinationshaltung mit Weidegang, alternativ Laufhof oder Bewegungsbucht.

Haltungsform 3 – Frischluftstall

  1. Platz: Die Tiere werden in einem Laufstall mit Liegeboxen gehalten (Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1) oder in einem Laufstall ohne Liegeboxen, wobei eine größere Mindestfläche pro Tier gewährleistet sein muss.
  2. Haltung: Laufstallhaltung mit einem durchgehend nutzbaren Laufhof oder mit Weidegang, alternativ Offenfrontlaufstall. Anbindehaltung ist ausgeschlossen.

Haltungsform 4 – Auslauf + Weide

  1. Platz: Die Kühe haben Zugang zu einem Laufstall mit Liegeboxen (1:1) oder zu einem Laufstall ohne Liegeboxen, wobei eine noch größere Mindestfläche pro Tier erforderlich ist.
  2. Haltung: Laufstallhaltung mit einem durchgehend nutzbaren Laufhof und Weidegang. Anbindehaltung ist ausgeschlossen. Es wird sichergestellt, dass die Milchkühe auf den teilnehmenden Betrieben Zugang zu einer Weide haben.

Haltungsform 5 – Bio

  1. Platz: Die Kühe haben Zugang zu einem Laufstall mit Liegeboxen (1:1) oder zu einem Laufstall ohne Liegeboxen, wobei die größte Mindestfläche pro Tier erforderlich ist.
  2. Haltung: Laufstallhaltung und Weidegang (Auslauf) wann immer möglich. Anbindehaltung ist ausgeschlossen und nur saisonal in bestimmten Fällen zulässig.

Quelle: haltungsform.de

Das QMilch-Programm des QM-Milch e. V. steht für die Sicherstellung nachprüfbarer Qualitätsstandards in der Milcherzeugung und ein streng kontrolliertes Tierwohl im Kuhstall. Die Überprüfung erfolgt alle drei Jahre durch unabhängige Auditoren. Das Programm umfasst verschiedene Haltungsstufen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Pflege und Haltung der Tiere stellen: QM+ (Haltungsform 2), QM++ (Haltungsform 3) und QM+++ (Haltungsform 4).

Quelle: qm-milch.de

QM+ (Haltungsform 2)

Diese Stufe des QMilch-Programms entspricht der Kombihaltung oder Stallhaltung mit zusätzlichem Platz. Hier haben die Kühe Zugang zu Liegeboxen oder einem Laufstall mit einer Mindestfläche pro Tier. Zusätzlich gibt es Weidegang oder einen Laufhof. Die ausschließliche Anbindehaltung der Tiere ist verboten. Intensivierte tierärztliche Betreuung sowie Scheuermöglichkeiten müssen gegeben sein.

QM++ (Haltungsform 3)

In dem Zusatzmodul werden die Tiere unter Außenklima-Bedingungen gehalten. Die Kühe haben mehr Platz im Laufstall oder auf der Weide und ganzjährigen Zugang zu einem Laufhof oder Offenfrontstall. Anbindehaltung ist nicht erlaubt. Die Teilnahme an Tiergesundheits-Monitoring-Programmen wie Antibiotikamonitoring sowie die Bereitstellung von Beschäftigungsmaterialien sind verpflichtend. Die Tiere erhalten nur gentechnikfreies Futter.

QM+++ (Haltungsform 4)

Diese Stufe für ein noch höheres Tierwohl kombiniert Auslauf und Weide. Die Kühe haben Zugang zu einem Laufstall mit einer noch größeren Mindestfläche pro Tier und ganzjährig nutzbaren Laufhof sowie Weidegang. Anbindehaltung ist ausgeschlossen. Eine umfassende tierärztliche Betreuung ist gewährleistet und Enthornungen dürfen nur unter der Betäubung durch Tierärzte erfolgen. Die Milchkühe erhalten Beschäftigungsmaterial sowie ausschließlich gentechnikfreies Futter aus überwiegend regionaler Herkunft.

Quelle: qm-milch.de/qmilch-info